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Robert Schwebel |

Homepage renoviert

Nachdem meine Homepage in den letzten 20 Jahren ein bisschen vernachlässigt wurde (die fachlichen Inhalte sind derweil auf www.pengutronix.de gewandert), habe ich die Gelegenheit genutzt, dass mein Kollege Florian Scherf mit Flamingo einen schönen Static Site Generator geschrieben hat, mit dem man seinen Content benutzerfreundlich in Restructured Text schreiben kann, und habe www.schwebel.de darauf umgezogen.

Nun ist der noch halbwegs brauchbare Content (und wenn's nur historisch wertvoll ist) von der Website Meta Language nach Restructured Text umgezogen.

Das WWW und Ich

Meine ersten Kontakte mit dem WorldWideWeb hatte ich 1995, kurz nach der Verabschiedung von HTML-2.0 durch das W3C Konsortium. Die Technische Universität Braunschweig war stolz auf ihren Gopher-Server und war über zwei 64kBit-Leitungen mit dem Rest der Welt verbunden. Es gab lustige Diskussionen im Rechenzentrum, dass sich dieses WWW bestimmt nie durchsetzen würde. Viel zu viel Ablenkung bei den ganzen bunten Bildchen und so ...

1996 zeigte sich, daß das Rechenzentrum der TU-BS viel zu unflexibel auf die Entwicklung reagiert hatte. Die meisten Seiten, die angeboten wurden, waren aus Gopher-Tagen direkt übernommen worden, der Inhalt war veraltet bis nicht vorhanden, die Form wenig ansprechend. Aus einer Benutzerinitiative heraus entstand die Idee, die Webseiten der Beratung des RZ neu zu gestalten, was dann auch von Jochen Felzmann und mir, zunächst auf eigene Kappe, später im Rahmen eines Hiwi-Vertrages bei der Beratung, durchgeführt wurde.

Aus meiner Arbeit für das Rechenzentrum entwickelte sich parallel immer auch meine eigene Homepage. 1998 dann habe ich das Grundgerüst der Webseiten für die Abteilung Sicherheit im Luftverkehr des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung erstellt, gemäß der Vorgaben der Instituts-Corporate Identity (ja, das musste so gruselig aussehen!).

1999 suchte ich nach einer Möglichkeit, die damaligen Vorteile von Frames (einheitliches Menü auf allen Seiten) für meine eigenen Seiten zu verwirklichen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen (bei Frames konnte man die einzelnen Seiten nicht verlinken). Eine erste Version meiner Homepage wurde mit Server Side Includes realisiert. Das brauchte aber eine spezielle Konfiguration auf dem Server, was zu Zeiten von Y-Nummern in der Uni außerhalb des eigenen Einflussbereichs lag.

Dann stieß ich auf WML, die Website Meta Language - das, was man heute einen Static Site Generator nennen würde. Das Corporate Design lies sich schnell zentral für alle Seiten ändern, Bilder wurden zentral gehalten und englische und deutsche Seiten wurden aus der selben Quelle erzeugt. WML kam ohne jegliche Spezialitäten auf dem Server aus und ließ sich mittels 'sitecopy' auf den Server spiegeln.

Nun also Flamingo (in Python), RST für den Content, und Bootstrap und JQuery für die Effekte. Mal sehen, wie's weitergeht...